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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Nachrang?

Nachrangdarlehen sind Kredite, die im Fall einer Zahlungsunfähigkeit erst zurückgezahlt werden, nachdem andere Gläubiger*innen (in unserem Fall eine Bank) ihr Geld bekommen haben. Diese Regel ist gesetzlich vorgeschrieben, damit solche Direktkredite nicht als Bankgeschäfte gelten. Uns ist wichtig, das Geld aller Darlehensgeber*innen bestmöglich zu schützen. Deshalb gilt: Bei einer Kündigung wird das Darlehen nur dann zurückgezahlt, wenn dadurch die Zahlungsfähigkeit des Projekts und die Interessen der übrigen Anleger*innen nicht gefährdet werden.

Wie bekomme ich mein Geld zurück?

Der Direktkredit-Vertrag kann jederzeit gekündigt werden, dazu reicht eine einfache E-Mail an direktkredite@gut-ueberdacht.at. Je nach Höhe des Darlehens wird das Geld dann – falls nicht anders vereinbart, innerhalb von 6 Monaten ehest möglich zurück bezahlt. Wie in anderen Projekten dieser Art werden auslaufende Kredite durch neue Direktkredite ersetzt. Außerdem behalten wir uns eine ständige Reserve, die für die Rückzahlung von Darlehen verwendet wird.

Wie sichern wir unsere Zahlungsfähigkeit ab?

Die Gut Überdacht GmbH bleibt zahlungsfähig, weil die Mieteinnahmen alle Kosten decken. Das Interesse an den Wohnungen und dem Projekt ist so groß, dass wir bereits eine Warteliste für Mieter*innen führen. Größere Mietausfälle sind damit sehr unwahrscheinlich. Zur Absicherung von kurzfristigen Mietausfällen und Instandhaltungen bilden wir Rücklagen.

Wie geht es vergleichbaren Projekten?

In Österreich gibt es bereits sechs habiTAT-Häuser, zum Beispiel das Bikes and Rails und SchloR in Wien und das Projekt Wohnstrudel in Schönau bei Wiener Neustadt sowie einige weitere in Vorbereitung. Diese Projekte wurden ebenfalls nach dem solidarischen Habitat- Modell mit einer Kombination  aus Direkt- und Bankkrediten freigekauft. Ihre Wohn-, Sozial- und Kulturräume werden selbstorganisiert verwaltet.

Die große Schwester von HabiTAT in Deutschland ist das in den Achtzigern gegründete Mietshäuser Syndikat. Es besteht mittlerweile aus über 200 erfolgreichen Projekten und 30 in Vorbereitung. 

Wer profitiert von dem Projekt?

Alle aus der Projektgruppe nutzen das Haus selbst oder engagieren sich aus ideellen Gründen. Niemand erhält Gewinne. Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich, und die Rechtsform nach dem habiTAT-Modell schließt Gewinnausschüttungen aus. Mieteinnahmen dienen der Erhaltung des Hauses und der Kredittilgung. Überschüsse fließen in Ausbau und neue Projekte – zum Nutzen aller, die dort leben. Mit Hilfe der Direktkredite können wir langfristig abgesicherte, leistbare Wohn- und Lebensräume schaffen.